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Schloss Schönhausen

In keinem anderen preußischen Schloss sind die Zeitschichten der deutschen Geschichte so dicht ablesbar wie in Schönhausen.

Das Schloss Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den Ort maßgeblich - herausragend sind die in weiten Teilen erhaltenen Raumausstattungen mit dem prächtigen, reich stuckierten Festsaal und einem eleganten Treppenhaus.

In der Zeit des Nationalsozialismus diente das Schloss als Depot für mehrere tausend zuvor beschlagnahmte Kunstwerke der sogenannten “Entarteten Kunst”  - diese wurden von hier aus devisenbringend ins Ausland verkauft.

Nach dem 2. Weltkrieg war das Schloss Amtssitz des 1. Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Nach dessen Tod und der Abschaffung des Präsidentenamtes diente das Schloss als Gästehaus hochrangigster Staatsgäste der DDR-Regierung.

Heute finden neben der musealen Nutzung ganzjährig Sonderführungen, Konzerte & Lesungen im Schloss statt.

Anfahrt

Schloss Schönhausen
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Haltestelle "Tschaikowskistr. (Berlin)"